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Ruth Gall
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Letztes Update:
03.02.2010
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10 Regeln für Schwiegertöchter
Kein Mensch ist in der Lage, es allen recht zu machen. Immer wieder werden wir
auf Mitmenschen stoßen, die uns nicht mögen oder die wir an unserer Position an
der Seite ihres Sohnes oder im Beruf einfach nur stören. Gerade aber in der
Familie meinen Frauen, sie müssten krampfhaft für Harmonie und eitel
Sonnenschein sorgen.
Jedes Familienmitglied soll sie anerkennen und lieben, so jedenfalls
erwarten es die meisten von uns, oder meinen jedenfalls, dass dies der absolut erstrebenswerte
Idealzustand ist. Allzu oft führt dies dazu, dass die Frauen ihre Selbstachtung und jegliches
Selbstwertgefühl beim immerwährenden buhlen um Anerkennung verlieren. Dass sie krank werden aus der
Sucht heraus, es anderen recht machen zu wollen. Deshalb ist es wichtig für das eigene
Selbstbewusstsein, Grenzen zu ziehen und ein selbst bestimmtes Leben zu führen.
Das auch und
gerade innerhalb der Familie.
Vor der Ehe:
- Geht an die Mutter des Partners vorsichtig heran. Nicht
unter dem Aspekt "Mutter - immer gut und lieb" sondern wie ihr auch mit anderen Fremden
(z.B. Kollegin, Nachbarinnen) umgeht, nämlich vorsichtig und nicht zu
vertrauensvoll.
- Lasst euch
durch ein scheinbar inniges Verhältnis Mutter - Sohn nicht beeindrucken. Dass der Mann dann auch mit
euch so liebevoll und zuvorkommend umgeht wie mit seiner Mutter, kann ein fataler Denkfehler
sein.
- Wenn sich in der Zeit des Kennen Lernens schon Schwierigkeiten ergeben, zieht auf keinen Fall in das
Haus oder auf das Grundstück der Schwiegereltern.
Bei
Verheirateten:
- Eure Schwiegermutter muss Euch nicht lieben, und ihr
sie nicht! Ein Umgang geprägt von menschlichem Anstand reicht völlig aus bei dieser
Zwangsverwandtschaft.
- Ihr seid nicht zuständig dafür, dass sich in der Familie jeder wohl fühlt und
Harmonie herrscht.
- Wenn ihr abgelehnt werdet, nehmt das als Tatsache an und versucht nicht, um
Liebe und Anerkennung zu buhlen. Wer euch nicht mögen will, tut das auch nicht, selbst wenn ihr euch
noch so brav und willig benehmt.
- Verfallt nicht in den Irrglauben, dass sich euer Ehemann zu euch
bekennt, wenn erst mal ein Kind, dann zwei, drei, vier oder fünf da sind. Ein reiner Muttersohn wird
sich nie zu euch bekennen sondern als wichtigste Frau immer nur seine Mutter
anerkennen.
- Zieht
konsequent eure Grenzen, denn es ist seine Mutter und nicht eure. Keine Mensch kann von euch
verlangen, dass ihr euch selber dazu zwingt, Dinge zu tun oder geschehen zu lassen, die euch
psychisch und in Folge physisch schaden. Ihr seid nicht für die Schwiegermutter und deren Befinden
verantwortlich, sondern sie selber.
- Schämt euch nicht dafür zu sagen: "Das möchte ich nicht mehr."
Dies ist völlig legitim und ihr habt das Recht dazu - auch das Recht euch von der Schwiegermutter
ganz zu trennen, wenn sie euch nicht gut tut.
- Übernehmt bei eurem Mann nicht die Stellung seiner
Mutter. Schreibt ihm nicht vor was er zu tun hat. Aber versucht auch nicht, ihn so zu respektlos zu
behandeln wie es seine Mutter tut (das hat er nie gelernt; dies oder das kann er
nicht).
- Viele Frauen
haben im Laufe der langen Auseinandersetzungen und der Demütigungen, die sie ertragen haben, einen
sachlichen Bezug zu den Problemen verloren. Sie sind sich nicht mehr sicher, ob sie emotional handeln
oder "normal". Deshalb fällt es ihnen schwer, Grenzen zu ziehen und zu verteidigen, da sie immer
meinen, sie könnten überreagieren.
TiPP Stellt Euch vor, es wäre eine Nachbarin oder Kollegin,
die so ein Verhalten euch gegenüber an den Tag legen würde wie die Schwiegermutter es tut. -
Genauso wie ihr es der "Fremden" gegenüber lösen würdet, ist eure Reaktion der Schwiegermutter
gegenüber angemessen und richtig.
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