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Ruth Gall

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Letztes Update:

06.02.2010

1995 - 2010 Selbsthilfe für (Schwieger-)Kinder übermächtiger Eltern


Zur Grußbotschaft der Lobby für Menschenrechte

Pressemitteilung - 04.03.2010 - Nr. 001/00/2007

! JUBILÄUM !

Selbsthilfe Initiative für Schwiegertöchter feierte 15. Geburtstag !

Anlässlich des 15 -jährigen Jubiläums erklärt Ruth Gall, die Initiatorin und Protagonistin der Selbsthilfe Initiative für Schwiegertöchter:

Aus eigener Betroffenheit suchte ich im Jahr 1995 Kontakt zu anderen Schwiegertöchtern, die unter ihrer übermächtigen Schwiegermutter gelitten haben.

Im April - vor 15 Jahren – entstand dann die erste Selbsthilfegruppe für Schwiegertöchter in Augsburg. Inzwischen haben wir unser Angebot auch auf Kinder übermächtiger Eltern ausgedehnt.

Seither konnte ich persönlich mit dieser privaten Initiative bundesweit über 90 000 Schwiegertöchtern, Söhnen und Töchtern mit Rat, Hilfe und Infos helfen, sich aus dem Druck übermächtiger Eltern zu befreien.

Dazu kommt unsere Internetpräsenz http://www.ruth-gall.de  für Schwiegertöchter und ein aktives Forum für Austausch, Informationen und Hilfestellungen.

Die Betroffenen kommen zu ca. 24% aus Österreich, 12% aus der Schweiz, der Rest ist aus Deutschland, aber auch einige über das Internet weltweit.

Seit 12 Jahren besteht mein  Angebot für ein Info- und Hilfetelefon, bei dem Betroffene sich Rat, Hilfe und Informationen direkt bei mir holen oder sich einfach aussprechen können. 

Wir veranstalten zusätzlich Workshops, Seminare und Vorträge zu diesem Thema.  

Das Hauptanliegen:

* dieses Problem aus dem Tabubereich ins öffentliche Gespräch zu bringen,

* die oftmals völlig isolierten Betroffenen zu ermuntern, ihr Problem im Rahmen der Selbsthilfe zu lösen.

Auch heute noch ist die Problematik hochaktuell, weil die Ursachen nicht in Angriff genommen werden.

Stehen nicht Eltern dahinter, die ihre Kinder mit psychischer Gewalt erziehen, dressieren, oftmals sogar brechen?

Und ist es nicht wahr, dass diese Kinder das Fehlverhalten dann meist an die eigenen Kinder weitergeben?

Gerade heute, in einer Zeit der sozialen Kälte, des sozialen Unfriedens, des Mobbing, der zunehmenden Arbeitslosigkeit, wird allzu oft der Schwächste in der Reihe (im sozialen Umfeld meist die Kinder) dazu missbraucht, offen gebliebene Bedürfnisse der Erwachsenen zu erfüllen.

Das Kind wird heute nicht als Mensch, sondern als Besitzstand und Funktionsträger gesehen und kommt schon mit der „Erbschuld“, dankbar sein zu müssen, dafür dass es existiert, auf die Welt. Mit einer Erbsünde belastet von der Kirche, als Rentensicherer herab gewürdigt, schon in der Wiege mit seinem Anteil an der Staatsverschuldung belastet, von unserem Staat und von den Eltern als Funktion dressiert. Als "Erbe" schon ins und für das  Leben bestimmt - wird Kindern der Raum entzogen, sich frei zu entfalten und über seine Zukunft selber zu entscheiden.

Es sind u. A. Sehnsüchte nach Anerkennung, aber auch Schwächen in der eigenen Selbstachtung, Unzufriedenheit mit der Lebenssituation der Erwachsenen, die hier ausgeglichen werden sollen, um so „Ersatz“ zu leisten.

 All das können Kinder aber nicht erfüllen!

Und so bleiben die Ursachen für zahlreiche Probleme bestehen. Dies trifft auch auf die spezielle Initiative für Schwiegerkinder und Kinder übermächtiger Eltern zu.

 Vor diesem Hintergrund fordert die Selbsthilfe Initiative für Schwiegertöchter alle Erwachsenen dazu auf:

  • Sich selbst ehrlicher und stärker zu reflektieren,

  • zu eigenen Fehlern und Schwächen zu stehen,

  • Unzufriedenheit und Ängste zu äußern

  • Eigenverantwortung zu leben und nicht auf die Kinder abschieben

  • sich die eigene Kindheit einmal vor Augen zu führen,

  • aber die heutigen Kinder nicht zu instrumentalisieren.

  • Kinder nicht als Besitzstand verplanen.

  •  keine Erfüller unbefriedigter Lebenssehnsüchte aus ihnen machen.

  • Reagieren - schützen, wenn Kinder psychisch misshandelt werden

  • Nicht nur die materiellen Wünsche erfüllen - und dabei seelisch verwahrlosen lassen

  • Mit Kindern reden und ihnen zuhören

____________________________________

Selbsthilfe Initiative für Schwiegertöchter
V.i.S.d.P. Ruth Gall (Autorin)
Kontakt : Alpseestr. 16; 86163 Augsburg ; Tel.: 08 21 – 66 25 64

Buchtitel: Problemfall Schwiegermutter

 

Grußbotschaft


Zum 8-jährigen Jubiläum der Selbsthilfe Initiative für Schwiegertöchter sendet die Lobby für Menschenrechte e.V. die besten Wünsche und dankt der Initiatorin und Buchautorin Ruth Gall für ihre aufopferungsvolle Arbeit.

Im April 1995 gründete sie die erste Selbsthilfegruppe für Schwiegertöchter in Augsburg. Sie hat in diesem Zeitraum sage und schreibe über 70.000 Schwieger­töchtern und -Söhnen mit Rat, Hilfe und Informationen helfen können!

 Ruth Gall hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Problematik aus dem Tabubereich heraus und in die Öffentlichkeit hinein zu tragen. Sie weiß, dass die Betroffenen oftmals völlig isoliert sind und möchte sie dazu ermuntern, ihre Probleme auch im Rahmen der Selbsthilfe zu lösen.  

Auf ihrer Webseite für Schwiegertöchter hat sie viel zu tun. Es gibt dort ein aktives Forum für Austausch, Informationen und Hilfestellungen aller Art.

Das Forum wird täglich von circa 1.400 Menschen aufgesucht! Die Forumsteil­nehmer/­-innen kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und vereinzelt sogar aus der ganzen Welt.

Ruth Gall bietet mit ihrer Initiative auch ein Info- und Hilfe-Telefon an. Hier können sich Betroffene Rat und Hilfe direkt holen. Sie können sich aber auch einmal aussprechen. Schließlich werden sogar Workshops, Seminare und Vorträge zu diesem Thema veranstaltet.  

Die Tatsache, dass eine solche Schwerstarbeit, die ein hohes Maß an Zeit, Kompetenz und Nervenstärke erfordert, gar nicht bezahlt wird, soll dabei nicht unerwähnt bleiben.

Die Lobby hat große Hochachtung vor der Arbeit dieser so wichtigen Initiative, die einen erheblichen Beitrag zur psychischen Gesundheit Einzelner und zur sozialen Gesundheit der Gesellschaft leistet.

Wir wünschen Frau Gall, dass sie mehr Anerkennung und Achtung aus allen Teilen der Gesellschaft bekommt.

 Für den Lobby-Vorstand:  

     Monika Gerstendörfer, Dipl.-Psych.        

 (Geschäftsführerin)      April 2003

 

 

 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 06.02.2010

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